Freitag, 14. September 2012

Senseo Twist

Durch eine Meinungsplattform hatte ich das große Glück die Philips HD7870/10 Senseo Twist Kaffeepadmaschine mit Touchdisplay - Lime Yellow testen zu dürfen. Nach 4 Wochen testen durfte ich entscheiden, ob ich sie zurückschicken will, oder für ca. 50 % des Preises behalten will. Vorneweg kann ich aber schon verraten, dass sie immer noch in unserer Küche steht und täglich genutzt wird.

Es ist meine erste Senseo-Maschine, vorher hatte ich die Dolce Gusto.

- Verarbeitung/Design -

Die Verarbeitung ist gut, viel Plastik, aber nichts klappert, alles hält und es macht mir den Eindruck, dass es auch längere Zeit halten wird.
Das Design... Naja, über Design kann man streiten. Ich hatte mir die "Lime Yellow" ausgesucht, da unsere Küche grün gehalten ist. Aber wirklich viel Farbe ist an der Maschine nicht dran (wie man auch auf den Produktbildern sieht, also hätte ich es auch schon vorher sehen können). Da sie bei uns auf der Arbeitsfläche steht, sieht man das grün an der unteren Kante gar nicht. Dadurch überwiegt das Hochglanz-Plastik-weiß. Sieht ganz nett aus, wirkt aber ein bisschen billig.

- Aufbau/Handhabung/Bedienung -

Der Aufbau ist kinderleicht. Der Wassertank, der sich an der rechten hinteren Seite befindet, lässt sich einfach abnehmen, befüllen und wieder "einstecken". Der Kaffeeauslauf lässt sich einfach einsetzten und zum Reinigen auch einfach abnehmen. Er ist Höhenverstellbar, so dass wirklich jegliche Tassengröße darunter passt. Auch hohe Gläser passen drunter, da sich die Tropfauffangschale einfach abnehmen lässt. Die Klappe oben, wo der Pad-Halter hineinkommt lässt sich einfach öffnen und schließen.

Bedient wird die Senseo Twist über ein Touch-Feld. Es gibt den An/Aus Schalter, einen "Touch-Feld" zur Regelung der Kaffeestärke (2 Stärken auswählbar) und dann 2 Touch-Felder zur Auswahl der Wassermenge (1 kleine Tasse oder 2 kleine Tassen bzw. 1 große Tasse). Die einzelnen Touchfelder leuchten bei Betrieb rot und lassen sich einfach bedienen.

Man kann auch 2 kleine Tassen gleichzeitig zubereiten, da man sie nebeneinander unter den Auslauf stellen kann.

Die Senseo-Twist zeigt mir durch ein Feld an, wann ich die Maschine entkalken muss (Soll nach ca. 500 Tassen aufleuchten, kann ich noch nichts zu sagen, da ich erst bei ca. 40 Tassen bin).

Was mir besonders gut gefällt ist, dass ich direkt nach dem Einschalten der Senseo-Twist den Kaffee auswählen kann und dann bereitet die Maschine den Kaffee automatisch zu, sobald sie sich aufgeheizt hat. Ich muss nicht daneben stehen bleiben und warten und muss auch nicht darauf aufpassen, dass die Tasse überläuft, denn es läuft genau die Tassenmenge durch, mehr nicht (ich war von der Dolce Gusto anderes gewöhnt, da musste man daneben stehen bleiben und den "Wasserlauf" stoppen, wenn die Tasse voll war, sonst gab es eine kleine Überschwemmung).

Was ich hier zu bemängeln habe, ist dass man die Maschine auch starten kann, obwohl der Deckel nicht geschlossen hat. Was zur Folge hat, dass es eine große Überschwemmung (groß ist vielleicht ein bisschen übertrieben) in der Küche gibt. Da ein Tasseninhalt Wasser ausläuft. Hier hätte Philips ein Mechanismus einbauen können, dass die Maschine bei geöffnetem Deckel nicht starten kann.

- Geschmack -

Über Geschmack lässt sich ja bekannter weise auch streiten. Mir schmeckt der Kaffee aus der Senseo Twist sehr gut, es gibt viele verschiedene Sorten von Kaffee-Pads (man muss nicht die Senseo-Pads nehmen, es passen sämtliche Pads der verschiedensten Hersteller, auch Discounter wie z.B. Aldi bietet Pads an). Man muss sich halt einmal durchprobieren, bis man seinen Lieblingskaffe gefunden hat. Und nicht nur Kaffee kann man zubereiten, es gibt auch Pads für Tee oder heiße Schokolade (findet meine Frau ganz besonders lecker).

- Fazit -

Ich kann die Senseo Twist jedem empfehlen. Einfache und schnelle Zubereitung einer Tasse leckeren Kaffees. Wer sehr viel Wert auf Design legt, sollte sich die beiden teureren Modelle angucken, da diese ein wenig hochwertiger aussehen.

Eine Kleinigkeit habe ich doch zu bemängeln: Wenn nicht ausreichend Wasser im Wassertank ist, blinkt das Touch-Bedienfeld, so dass man erkennt, dass man Wasser auffüllen muss. Scheinbar liegt der Messpunkt der Maschine aber zu niedrig, denn wenn der Tank fast leer ist, blinkt das Touch-Feld noch nicht, es kommt aber auch keine ganze Tasse mehr raus. So hatte ich einmal nur eine halbe Tasse, obwohl das Feld nicht geblinkt hatte, aber wenn man einfach selber darauf achtet, dass man immer genügend Wasser im Tank hat, ist dies auch kein Problem.

  










































 

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